Still und majestätisch liegt sie da, die Donau, eisig kalt und stellenweise von dünnem Eis bedeckt.
Wien liegt bekanntlich in einer Senke, dem Wiener Becken. Das milde Klima und der breite Strom zog schon in der Altsteinzeit Menschen an, die das Gebiet durchstreiften. Eine kontinuierliche Ansiedelung durch frühe Bauern lässt sich archäologisch seit der Jungsteinzeit nachweisen.
Lange vor den Römern, die Wien seinen Namen gaben (Vindobona – die gute Luft/der gute Wind; eine nette Umschreibung dafür, dass es in Wien IMMER windig ist), siedelten sich hier keltische Stämme sowie andere antike Bewohner verschiedener Kulturen und Stämme an.
Es ist wohl den Kelten zuzuschreiben, dass die Donau zu ihrem Namen kam: Danu, keltische Muttergöttin, Urmutter, Quelle des Lebens und des Wohlstands sowie der göttlichen Abstammung der Tuatha Dé Danann, eines mythischen Göttervolkes in Irland. Ihr Name bedeutet wahrscheinlich „göttliche Wasser“ und verbindet sie mit Flüssen (wie der Donau), Quellen und den nährenden Aspekten der Erde.
Heute ist der Tag der Danu, nur eine von unzähligen Göttinnen die es gab und immer noch gibt. Für mich werden sie immer lebendig sein und nahbar. Viel nahbarer als irgendein patriarchaler außerirdischer Gott, der von oben auf uns herab schaut und über richtet.
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